Forum "So geht Vereinbarkeit"

Wie müsste eine Unternehmenskultur aussehen, die sich an der NEUEN Vereinbarkeit orientiert? NEUE Vereinbarkeit bedeutet eine faire Aufteilung von Erwerbs- und Familienaufteilung zwischen Eltern auf Augenhöhe. Die große Mehrheit der Bevölkerung – auch der Eltern –  möchte Rahmenbedingungen, die beiden Eltern eine Berufstätigkeit ermöglichen. Dies schließt eine möglichst hohe Zeitsouveränität der Beschäftigten und eine Orientierung an Lebensphasen von Müttern genauso wie Vätern ein. Was bedeutet das für die Kultur in Unternehmen? Es gilt, ein Bewusstsein für die eigenen Positionen der Führungskräfte, der Personalentwickler, des Kommunikationsteam zu bilden und diese – beispielsweise fest etablierte Rollenmuster – zu überdenken. Wie das aussehen kann, darüber wollen wir Sie in diesem Jahr mit Experten aus Praxis und Wissenschaft und mit Unternehmensbeispielen auf dem Laufenden halten. In der ersten Ausgabe fragen wir nach einer vereinbarkeitsbewussten Unternehmenskultur im Zeichen der Digitalisierung. In weiteren Ausgaben wird es um Führung, um unbewusste Anteile bei der Entstehung von Unternehmenskultur, um einen Blick in die Zukunft der Unternehmenskultur und um Kommunikation gehen.


Bild zeigt Frau Kather-Skibbe
Väter und Vereinbarkeit

ElterngeldPlus

Das ElterngeldPlus bietet gerade Vätern die Möglichkeit, ohne jedes Risiko Teilzeit „auf Probe“ auszuprobieren. Denn nach den vier Bonusmonaten, in denen beide Partner zwischen 25 und 30 Stunden arbeiten und gemeinsam Zeit fürs Kind haben, können Väter ganz einfach wieder auf ihre volle Stelle aufstocken. Experten erklären, wann es sich für Väter finanziell lohnt beziehungsweise, warum es sich auch aus anderen Gründen rechnet. Unternehmen erfahren über die Checkliste im Detail, wie sie ihren Führungskräften die Rahmenbedingungen vermitteln und im HR-Bereich erfolgreich Strukturen für eine Elterngeldnutzung aufbauen können.

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Bild zeigt Hr. Freyer
Väter und Vereinbarkeit

Karriere und Führung

Viele Väter wollen weniger, viele Mütter möchten mehr arbeiten. Der Arbeitsmarkt begünstigt aber immer noch häufig das klassische Rollenmuster vom Vater als Haupternährer der Familie und der Mutter, die dazuverdient. Welche Angebote können Unternehmen Vätern machen, um ihnen einen gelungenen Start in ihr gewünschtes Vereinbarkeitsmodell zu erleichtern? Wie sehen dann Karrieremodelle aus? Und wie funktioniert dies in der Praxis bei einem KMU? Lesen Sie die Experteninterviews mit René Freyer von der Edding AG und mit Dr. Heike Kroll vom Verband DIE FÜHRUHNGSKRÄFTE e. V. Erfahren Sie im Unternehmnensbeispiel, wie Georg Brugger-Efinger, Geschäftsführer der Brugger GmbH, mit vier Kindern in Teilzeit arbeitet. Auch in der aktuellen Ausgabe finden Sie die „Checkliste“, die Tipps zu einer väterorientierten Personalarbeit mit einem Fokus auf „Führung und Karriere“ verbindet und die Rubrik „Schon gewusst?“ mit aktuellen Zahlen, Daten und Fakten zum Thema.

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Bild zeigt Fr. David
Väter und Vereinbarkeit

Faktencheck

Heute geht gut ein Drittel der Väter in Deutschland in Elternzeit, ein Großteil aber nur zwei oder drei Monate. Viele Väter würden gerne länger für ihre Familie da sein, zum Beispiel damit ihre Partnerinnen die eigenen beruflichen Entwicklungen verfolgen können. Denn für einen raschen Wiedereinstieg von Frauen nach der Elternzeit müssen Unternehmen Vätern Angebote machen. An der Umsetzung hapert es noch. Mit unserem neuen Forum "Väter und Vereinbarkeit" möchten wir zwischen den Wünschen von Vätern und der Wirklichkeit der Arbeitsstrukturen vermitteln, mit Nähe zur Praxis, aber auch mit Hintergrundinformationen. Die größte Motivation der Unternehmen, Mitglied im Unternehmensnetzwerk "Erfolgsfaktor Familie" zu sein, ist der Wunsch nach Informationen zum Thema Vereinbarkeit. Verstehen Sie dieses Forum daher als Impuls für Ihre väterorientierte Personalarbeit.

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Bild zeigt Hr. Reuyss
Mobiles Arbeiten

Flexibel für Pflege

In welchen Stufen der Pflege eignet sich welche Form der mobilen Arbeit als Instrument der Vereinbarkeit? Fragen wie diese beantwortet Stefan Reuyß von SowiTra im Experteninterview der letzten Ausgabe des Forums „Mobiles Arbeiten“. Was die ersten Schritte sein können, wenn ein Unternehmen der Sozialbranche seinen Beschäftigten erstmals konkrete Unterstützungsangebote zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege machen möchte, das erfahren Sie im Unternehmensbeispiel. Der Caritasverband Arnsberg-Sundern e. V. gibt Einblicke, welche Art von Tätigkeiten sich überhaupt in mobiles Arbeiten auslagern lassen. Lesen Sie die sieben Tipps des Vorstandsvorsitzenden Christian Stockmann und seines Kollegen Thomas Kellermann.

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Bild zeigt Fr. Hofmann
Mobiles Arbeiten

Führen von überall (Teil 2)

Teil zwei unserer Ausgabe „Führen von überall“ beginnt mit einer Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge unserer Leserinnen und Leser. Die Kommentare heben die grundsätzliche Bedeutung von mobilem Arbeiten für Führungskräfte mit Familienverantwortung hervor. Dabei unterstreichen sie die besondere Bedeutung von gelingender Kommunikation beim Führen aus der Ferne und beschreiben die notwendigen Rahmenbedingungen dafür. Im Experteninterview berichtet Josephine Hofmann vom Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation von der Studie „Die flexible Führungskraft“. Das Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck KGaA schildert seinen Pilotversuch mywork@merck zur Arbeitsautonomie, dem eine entsprechende Betriebsvereinbarung folgte. Erfahren Sie im Praxisbeispiel, wie die Beschäftigten bei Merck ihre Arbeitszeiten- und -orte individuell abstimmen und wie sich Führung dadurch verändert.

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